36 minutes ago · Film & TV · ausblenden · 0 Kommentare

BehindBlueEyes.de Ein Strudel aus Verrat und schleichender Paranoia Bei Spotify anhören Bei Amazon Music anhören Gibt es eigentlich noch Geschichten, die uns packen, ohne dass wir uns an eine strahlende Identifikationsfigur klammern können? Nach dem Ausflug in die Welt von „Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb“ steht diesmal wieder eine Serie auf dem Programm, die völlig ohne moralischen Kompass auskommt, und zwar „MobLand – Familie bis aufs Blut“ von Paramount+. Das Faszinierende daran ist, dass hier von der meisterhaft inszenierten ersten Minute an auf die klassischen Gesetze des Heldenepos gepfiffen wird. Ein Abgrund ohne Sympathieträger Es gibt diese Serien, die eine fast schon unangenehme, aber völlig unwiderstehliche Sogwirkung entfalten. MobLand gehört genau in diese Kategorie. Der Reiz liegt nämlich keineswegs darin, mit einem aufrechten Protagonisten mitzufiebern und ihm auf seinem Weg zur Gerechtigkeit den Rücken zu stärken. Es gibt hier schlichtweg keinen Helden.…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.