Was ich über das Schreiben gelernt habe 0 ▲ Ligne Claire 18 minutes ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare Ich bin ja gerade aus der Roman-Produktion zurück, habe sozusagen noch ölverschmierte Hände. Ein guter Moment, um ein paar Erkenntnisse über das Schreiben eines längeren Textes zusammenzufassen. Nichts davon ist neu, alte Häsinnen und Hasen werden bloß gähnen. Aber es sind die Dinge, die ich in den letzten Jahren gelernt habe: Es gibt Szenen oder Kapitel, die du mit Freude schreibst, und dann gibt es welche, die sind die reinste Qual. Du bringst sie irgendwie hinter dich. Das Verblüffende ist: im fertigen Text stellst du keinen Unterschied mehr fest. Das schon Geschriebene erst dann lesen und vor allem bearbeiten, wenn du mit der ersten Fassung durch bist. Du kommst sonst nicht voran. Bei der Lehrerin, als ich von nichts eine Ahnung hatte, kostete mich das dauernde Zurückgehen und Verbessern Monate. Gehen, wenn man nicht weiter weiß. Nach ein paar Minuten zu Fuß fängt es an: die Ideen kommen, von Gott weiß woher im Gehirn. Hilft immer. Beobachtungen, Aufgeschnapptes, Schnipsel,… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.