2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Es gibt Entscheidungen, deren Tragweite man sofort erkennt. Ein Haus kaufen. Heiraten. Kinder bekommen. In die Toskana ziehen. Und dann gibt es Entscheidungen wie: „Ich könnte eigentlich mal dem WLAN einen vernünftigen Namen geben.“ Das Anwesen hat etwas über 800 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf drei Stockwerke. Alte Mauern, teilweise so dick, dass vermutlich schon die Medici Schwierigkeiten gehabt hätten, ein Funksignal hindurchzubekommen. Deshalb gibt es Glasfaser, einen ziemlich potenten Router und eine Armada von Mesh-Repeatern und Access Points, die dafür sorgt, dass selbst auf der Terrasse noch genug Bandbreite vorhanden ist, um vollkommen unnötige Dinge in 4K anzusehen. Das WLAN funktionierte. Überall. Seit drei Jahren. Das hätte mir Warnung genug sein müssen. Aber nein. Ich saß eines Morgens mit einem Espresso in der Küche und betrachtete auf meinem MacBook den Namen meines WLANs. Irgendetwas Technisches. Eine Mischung aus Herstellername, Zahlen und vermutlich der…

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