1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Der Übergang von der Urlaubswoche zum nächsten Brotjobzyklus fiel mir schwer, noch deutlich schwerer als sonst. Ich ging daher morgens zu ungewohnter Uhrzeit spontan noch einmal runter zur Alster und eine Stunde durch die Gegend. Quasi auf der Flucht, aber natürlich chancenlos. Es geht bei mir auch gar nicht darum, dass der Job so furchtbar wäre, andere Menschen machen fraglos Schlimmeres durch. Es ging eher darum, dass ich mit mir und meiner Freizeit so hervorragend klarkomme. Ich habe keine Variante von FOMO, die mich seelisch benagen würde. Ich habe etliche Interessen, ich kann mich sehr gut selbst beschäftigen, und meist will ich das auch. Wenn ich das aber einmal nicht will, kann ich auch problemlos die vielsagenden Raufaserbetrachtungen dort fortsetzen, wo ich beim letzten Mal aufgehört habe. Und auch das ist gut so. Nein, nicht der Horror des Büros ist das Problem. Es geht eher darum, dass mich diese Berufstätigkeit viel zu viel Zeit kostet. Nämlich entschieden mehr, als ich…

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