1 hour ago · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Es gibt diese Tage im Netz, an denen die Luft von einer ganz besonderen Bitterkeit erfüllt ist. Wer auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) unterwegs ist, kennt das Phänomen: Du teilst eine Freude, eine kleine Belohnung an dich selbst, vielleicht das Ergebnis jahrelanger Arbeit und innerhalb von Minuten schlägt dir eine Welle aus Skepsis, Hohn und Aggression entgegen. „Paulanergarten!“, „Angeberei!“, „Wer’s glaubt!“ oder schlichtweg stumpfer Hass. Man fragt sich unweigerlich: Woher kommt diese enorme Energie, wildfremde Menschen im Internet anzugehen? Wo liegt die Motivation, anderen den Erfolg abzusprechen oder ihnen zu unterstellen, sie wollten sich nur inszenieren? Die Psyche des Online-NeidsNatürlich gibt es sie: Die Selbstdarsteller, die mit geliehenen Sportwagen und gefälschten Uhren eine Illusion verkaufen wollen. Aber die gibt es im echten Leben genauso. Das Problem ist nicht die Transparenz, sondern der Spiegel, den Erfolg anderen vorhält. Wenn jemand ein Bild von etwas…

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