2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Tag drei nach der Wahl. Ich werde wohl weiter Tagebuch schreiben müssen. Das trifft mich hart. Ich verstehe meine Heimat nicht mehr und ich finde sie gerade mal wieder maximal unsympathisch, obwohl ich selbst in meiner Freizeit von sympathischen Menschen umgeben bin. Mich mit diesen umgeben habe. So muss man es wohl sagen. Ich war am Sonntag Wahlhelfer in meinem Dorf. In dem Dorf also, in dem viele dieser Leute wohnen. Ich saß da einen halben Tag lang. Es kamen ganz normal Leute rein. Einen großen Teil kennt man persönlich. Klar, vermutet man bei dem ein oder anderen, dass er AfD wählt. Mit manch einem hatte man sogar schon auf irgendeiner Feier Diskussionen geführt. Fruchtlose Diskussionen selbstverständlich, denn wenn auf jedes Gegenargument mit Dingen wie „das stimmt doch nicht“ oder „das hast du doch aus den Mainstreammedien“ oder „ich schick dir mal einen Link, da kannst du dir das mal angucken“ oder „das ist mir alles egal, jetzt sind die mal dran“ reagiert wird, kommt man nicht…

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