1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Mit Tränen in den Augen sitze ich hier, hab den Stift in der Hand und mein Heft liegt vor mir. Hab einen Text im Kopf, den ich schreien will, schaffe es aber nicht und bring ihn auch nicht zu Papier. Ein Gedicht, das sich nicht reimen will, eine Wut, die sich nicht zeigen will! Geht! „Geht!“, schreit die Stimme in meinem Kopf. Geht, solange es noch mit Würde möglich ist. Lasst sie stehen, mit ihrer Unmenschlichkeit, ihrem Hass, der sie in die Vergangenheit treibt! Ihr müsst dort nicht bleiben, nicht aus Mitgefühl, nicht aus Verantwortung und schon gar nicht wegen eines Pflichtgefühls. Mit der Wahl hat die Mehrheit dort deutlich gesagt, dass Wut und Hass das Ruder übernommen hat! Geht, auch wenn es schwer ist, die Zelte abzubrechen, Freunde zurückzulassen und an einem neuen Ort wieder anzukommen. Es ist schwer und doch die Chance an einem Ort anzukommen, der Vielfalt liebt und dort eine Heimat zu bekommen. Und vielleicht ist es auch die letzte Chance, um Menschen wachzurütteln, Wut und…

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