Notizen 2. September 2026 0 ▲ Christoph Boecken 1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare In den unteren Ebenen des Berliner Hauptbahnhofs steht ein Klavier. Jeder kann sich dran setzen und spielen, durch die Akustik hört man es schon von ziemlich weit. Immer, wenn ich dort bin, spielt gerade jemand. Haut nicht einfach nur auf die Tasten, sondern spielt. Und jedes Mal denke ich mir wie schön das ist, dass da dieses Klavier steht, es offensichtlich noch nicht kaputt gemacht wurde und sich irgendwer für ein paar Minuten daran setzt und anderen den Tag ein wenig versüßt. Kleiner Nachtrag zur Salamitaktik: besagter Influencer möchte jetzt sein Firmenimperium schließen, in seinem letzten Statement weiß er noch nicht, wie er das alles hinkriegt mit den Gebäuden und was er alles bestellt hat und so. Kein einziges Wort zu den Mitarbeitern, die nichts für seine Scheisse können, aber demnächst dann wohl arbeitslos sind. Gratulation und Danke für nichts. Ich hoffe, ich irre mich. Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.