…und dann jagen wir möwen hinterher 0 ▲ Wortperlen 55 minutes ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare [Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann] du rennst voraus über den nassen strand dort wo die wellen ihre weißen ränder in den sand schreiben und gleich wieder verwischen ich hinterher mit salz auf den lippen und einer muschel im schuh die du selbstverständlich für einen glücksbringer hältst der wind zupft an deiner jacke die gischt spritzt bis an die knie und irgendwo draußen schaukelt ein kutter auf den dunklen wellen wir bleiben kurz stehen weil das meer heute so blau ist dass man fast hineinfallen möchte dann findet sich zwischen unseren füßen ein stück treibholz und du erklärst mir dass es aussieht wie ein ziemlich schlecht gelaunter wal ich widerspreche natürlich wir lachen eine möwe klaut dir beinahe dein brötchen und plötzlich ist es wieder da: dieses kindliche unvernünftige herrliche glück wir springen über die pfützen rennen den brechenden wellen davon sammeln drei gleiche steine und behaupten sie seien selten der leuchtturm dreht sein licht über den abend die bojen… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.