46 minutes ago · Schreiben · ausblenden · 0 Kommentare

Gesehen: Kaum ein paar Minuten Filme oder Serien habe ich geschafft, und nur kurz sah ich die in der letzten Ausgabe noch spöttisch behandelte Krimiserie „Murder in a small town“ weiter, bei der mir der Gattungsbegriff so suspekt war: Cosy Crime. Mir fiel nämlich noch ein, dass jemand, der mit Agatha Christie und Dorothy L. Sayers in seiner Jugend in die Krimiwelt eingestiegen ist, jemand, der später etwa die Bücher von Janwillem van de Wetering mochte und der im Fernsehen gerne so etwas wie Columbo sah, womöglich aus einer ausgeprägten Cosy-Crime-Welt kommt. Cosy Crime war wohl unser Normalfall, bevor es alles in Richtung blutrünstiger Thriller und immer üblerer Massaker eskalierte. Nur dass es damals nicht so hieß. Wir hatten ja nichts! Nicht einmal schick benannte Schubladen. In dieser Serie versucht der Polizeichef jedenfalls etwas, das man sonst eher selten sehen kann, so weit ich weiß. Er versucht nämlich, ein guter Vorgesetzter zu sein. So etwas wird normalerweise ex negativo…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.