1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Ganz im Sinne meines letzten Textes zum saisonalen Kippen in der zweiten Augusthälfte gab es, noch bevor die sommerliche Wärme in der kommenden Woche noch einmal voll aufgedreht wird, einen Sonntagmorgen und Vormittag mit der üblichen Heimat-Temperatur, also mit stabilen 12 Grad. Regen gab es noch dazu, ergiebige Schauer nennt man das dann in den Wetterberichten, was da herunterkam. Außerdem Wind, der aufrauschend durch das nasse Laub auf dem Spielplatz fuhr. Keine Kinder oder Eltern waren weit und breit zu sehen, leere Schaukeln nur und Pfützen in der Sandkiste, es war ein Drinnenspielwetter wie im Bilderbuch. Aus der Kirche hörte ich Orgelmusik. Aber was da durch den Regen herangeweht wurde, das nutzte sich auf der kurzen Strecke zu mir schon so sehr ab, dünnte unterwegs schon so aus, dass es bei mir wie Spott auf Kirchenlieder ankam. So lustlos heruntergeleiert klang das, so schwunglos, langweilig, fad und zerfasert, so vorhersehbar war es auch in der Melodieführung. So würde man…

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