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Timothy Morton bezeichnet die Klimakrise als Hyperobjekt, so Samira El Ouassil: „ortlos, zeitlos, allumfassend, ohne einen Gegenstand, auf den man zeigen und sagen könnte: Das ist sie.“ Es erinnert mich an Mark Fisher und den Kapitalismus, dessen Ende man sich ihm zufolge schlechter vorstellen könne als das Ende der Welt. Die vielleicht wirksamste Grundströmung westlichen Denkens ist die Ontologie, das Denken von und in Dingen. Wenn der Kapitalismus ein Ding sein muss, wir uns dieses Ding aber nicht vorstellen können, können wir uns auch sein Ende nicht vorstellen. Wenn die Klimakrise zwar ortlos, zeitlos und allumfassend ist, aber trotzdem irgendeine Art von Objekt, äußerstenfalls ein Hyperobjekt, sein muss, dann nähert man sich einer Nullaussage. Niklas Luhmann hat sich mit dem konstruktivistischen Denken in Unterscheidungen stets gegen die Ontologie gesträubt. Ich wünschte, ich könnte das hier und jetzt in eigene Worte fassen. Titelbild: “The Object of that incomprehensible Being,…

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