37 minutes ago · Musik · ausblenden · 0 Kommentare

Nach dem elektronisch geprägten „She Reaches Out To She Reaches Out To She“ schlägt Chelsea Wolfe auf „The Dark“ wieder deutlich organischere Töne an. Gitarren, Bass und Schlagzeug stehen stärker im Mittelpunkt, dazu kommen Piano, Streicher und immer wieder elektronische Elemente. Das Album wirkt dadurch weniger kalt als sein Vorgänger, ohne die düstere Atmosphäre aufzugeben, die Wolfes Musik seit Jahren prägt. Schon „Cold“ zeigt diese neue Balance. Akustische Gitarre, Piano und zurückhaltendes Schlagzeug bilden einen beinahe zerbrechlichen Untergrund für Wolfes Stimme. Erst nach und nach wächst der Song, bleibt dabei aber erstaunlich zurückgenommen. Mein persönliches Highlight ist das folgende „Seethe“. Der Song entwickelt einen enormen Sog und verbindet die Schwere ihrer früheren Arbeiten mit der größeren Offenheit des neuen Albums. Gerade hier zeigt sich, wie gut die verschiedenen Seiten von „The Dark“ zusammenpassen. Die Musik bleibt dunkel und schwer, verliert sich aber nicht in…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.