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Es gibt Funktionen, die verschwinden und niemand vermisst sie. Und es gibt welche, bei denen man auch Jahre später noch merkt, wie sehr sie einem fehlen – dazu gehören für mich die Pop-up Fenster. Pop-up Fenster in Mac OS 9, ca. 1997 Wer mit Mac OS 8 oder 9 gearbeitet hat, erinnert sich vielleicht: Man konnte ein Finder-Fenster an den unteren Bildschirmrand ziehen, und es klappte sich zu einem schmalen Reiter zusammen. Nur Name und Icon blieben sichtbar. Ein Klick, und das Fenster war wieder da. Zog man eine Datei über den Reiter und hielt kurz inne, öffnete es sich automatisch. Auf den Bildschirmen von damals – 14, vielleicht 15 Zoll, wenn man Glück (und Geld) hatte, auch 19 – war das kein nettes Gimmick, sondern eine echte Hilfe. Bildschirmfläche war kostbar, und Pop-up Fenster hielten mehrere Ordner gleichzeitig griffbereit, ohne dass sich die Fenster gegenseitig verdeckten. Dann kam Mac OS X. Mit neuer Fensterverwaltung und dem neuen Dock, das nun den unteren Bildschirmrand…

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