164 days ago · 6 Min. Lesezeit1236 Wörter · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Seitdem ich Harald Welzer im Deutschen Theater Göttingen gehört habe, denke ich über dritte Orte nach. Welzer hatte an diesem Abend unter anderem über Demokratie, Öffentlichkeit und dritte Orte gesprochen. Also über Räume, die weder Zuhause noch Arbeit sind. Orte, an denen Menschen sich begegnen können, ohne dass alles sofort einen Zweck haben muss. Kneipen, Bibliotheken, Vereinsheime, Jugendzentren, Plätze, Foyers, vielleicht auch ein Posaunenchor, selbst wenn der streng genommen schon wieder ein Ziel und Rollen hat. Demokratie braucht mehr als AlarmismusWir waren im Deutschen Theater Göttingen. Es hieß es wieder: dt.X Gäste. Von den drei Veranstaltungen, war das am Dienstag, 14 April, für mich die...Quelle: hnz.io Was mir daran so hängen geblieben: Diese Orte sind soziale Infrastruktur und vielleicht haben wir erst gemerkt, wie wichtig sie sind, als wir angefangen haben, sie durch etwas zu ersetzen, das so tut, als wäre es ein Ort, aber eigentlich keiner ist. Das Netz. Oder genauer:…

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