Postmodernismus der Rechtskonservativen 0 ▲ TheoBlog.de 1 hour ago · Kunst · ausblenden · 0 Kommentare Ich bin ja eher selten einer Meinung mit Vertretern der Kritischen Theorie. Aber wenn Patrick Viol auch bei den politisch Konservativen einen Trend hin zur Beliebigkeit ausmacht, mag ich nicht widersprechen. Hier ein Zitat aus seinem Beitrag „Konservatives Opferritual“: Darin zeigt sich unverkennbar ein strategischer Postmodernismus der Rechtskonservativen: Begriffe werden aus ihrem historischen Zusammenhang gelöst, Traditionen in frei kombinierbare Versatzstücke zerlegt und Widersprüche ausgeblendet, nicht um eine in sich geschlossene Ideologie anzubieten, sondern einen Baukasten affektiv wirksamer Ideologeme zu haben, der es ermöglicht, auf Krisen flexibel zu reagieren: Ob nun Nächstenliebe oder die Verachtung von Armen geraten ist, hängt vom Kontext ab, den man nicht selten selbst konstruiert. Religion ist Material zur Rechtfertigung einer Politik, für die es allein sachlich betrachtet keinen vernünftigen Grund gibt. Das Regieren dieser kollektiv narzisstischen, Glaubwürdigkeit und… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.