1 hour ago · 5 Min. Lesezeit1080 Wörter · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Vielleicht lasse ich die Sommerpause langsam ausklingen. Der Vorhang hebt sich nicht mit Schwung, er ruckelt eher nach oben, so könnte es sein. Und das Publikum weiß dann zunächst nicht recht, beginnt hier jetzt eine Aufführung, ist es nur eine Probe oder ist es am Ende bloß technisches Versagen, dreht ein verwirrter Praktikant eventuell an der falschen Kurbel im Bühnenhintergrund. Ja, ich könnte die Pause zögerlich beenden, stückweise. In einzelnen Bröckchen, so wie beim Entenfüttern. In Hamburg gibt es übrigens gerade wieder Diskussionen um das Füttern von Enten, Schwänen, Gänsen und Tauben. Denn es tut den Tieren nicht gut, wie allmählich sattsam bekannt sein sollte. Es ist auch ohnehin längst verboten, und es hat unerwünschte Folgen mancherlei Art. Allerdings gehe ich oft, nahezu täglich, an den Stellen vorbei, an denen die Vögel auf der Alster von den Touristen gefüttert werden. Ich kenne diese Szenen also, ich habe das Geschehen lange und gründlich beobachtet. Und ich weiß…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.