Offenbart Nichtgendern eine „rechte Gesinnung“? 0 ▲ TheoBlog.de 1 hour ago · Natur · ausblenden · 0 Kommentare Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus. Dagmar Lorenz schreibt zutreffend: Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis für vermeintlich „rechte Gesinnung“ gelten soll, offenbart eine Strategie der Spaltung und des gegenseitigen Misstrauens, die jeden Sprecher zum potenziellen Verdachtsfall macht. Nein, die Kritik am sprachlichen Gendern ist keine „Kritik von rechts“! Sie ist weitaus „radikaler“. Sie entzieht sich nämlich grundsätzlich jeder politischen Zuweisung. Denn während Wortwahl und Rhetorik mit politischen Kategorien analysiert werden können, auf der Ebene der Sprachstrukturen und der Grammatik jedoch Maßstäbe erforderlich sind, die es zulassen, dass sich sämtliche ihrer Sprecher derselben… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.