1 hour ago · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Er denkt bereits beim Aufwachen an den Qualm. Seine Augen sind noch geschlossen, aber er kann sie sehen: Graue Wolken. Abgeregnetes Salz in den Augen jener, die noch Tränen besitzen. Das einzige, was er von seiner Arbeit vorweisen kann. Das und die Asche, in die er alles verwandeln muss. Sein ständiger Begleiter ist der Duft von Verkohlung. Das Feuer presste ihn in jede seiner Poren. Wie ein Kalb trägt er dieses Erkennungszeichen. Das Feuer prägte es ihm ein. Markierte ihn. Als seinen Diener. Er sieht die Menschen um sich herum. Spürt ihre Angst in seinem Herzen, diese letzte, nicht brennbare Brücke, über die ihn niemand mehr an sich heran lässt. Furcht. Vor ihm. Falsch, naturgemäß. Je älter sie werden, desto giftiger sind die Blitze, die sie nach ihm schleudern. Blicke. Flüche. Doch nicht ihn fürchten die Menschen, sondern die Flammen, denen er dient. Deren Gesang sie nie hörten. Deren Umarmungen sie nie hielten. Sie wissen nicht, warum in ihnen Unbehagen züngelt. Sein Feuer ist…

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