4 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Man kennt die Szene aus zahllosen Filmen: Zwei Ermittler starren auf ein pixeliges Überwachungsbild. Jemand tippt hektisch auf einer Tastatur, ruft: „Zoom in and enhance!“ – und aus einem verrauschten Fleck wird plötzlich ein gestochen scharfes Nummernschild oder ein klar erkennbares Gesicht. Wer sich auch nur ein wenig mit digitaler Bildverarbeitung auskennt, verdreht dabei unweigerlich die Augen. Schließlich kann man keine Bildinformationen aus dem Nichts erzeugen. Pixel, die nie aufgenommen wurden, lassen sich weder heranzoomen noch nachträglich scharfstellen. Und doch hat die Realität das Hollywood-Klischee zumindest teilweise eingeholt. Moderne KI-Modelle können aus einem unscharfen, verrauschten oder schwarzweißen Bild eine hochauflösende und kolorierte Version erzeugen, die erstaunlich überzeugend wirkt. Das geschieht allerdings nicht durch die Wiederherstellung verlorener Bildinformationen, sondern mithilfe generativer Modelle. Sie wurden mit riesigen Bildmengen trainiert und…

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