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Als „The New Abnormal“ vor sechs Jahren erschien, hatten The Strokes endlich wieder etwas gefunden, das auf den vorherigen Alben immer wieder verloren gegangen war: die richtige Balance zwischen vertrautem Sound und Experiment. Songs wie „The Adults Are Talking“, „Brooklyn Bridge To Chorus“ oder „Bad Decisions“ waren echte Knaller, während „At The Door“ mit seinem scharfzackigen Synthesizer und dem Verzicht auf Schlagzeug zeigte, dass die Band durchaus noch überraschen konnte. „Reality Awaits“ geht nun einen Schritt weiter. Nur leider nicht immer in die richtige Richtung. Dabei ist der Mut zur Veränderung durchaus sympathisch. The Strokes klingen auf ihrem siebten Album so wenig nach der Band, die einst mit „Is This It“ die Rockwelt aufmischte, wie lange nicht. Produzent Rick Rubin lässt ihnen viel Raum, Julian Casablancas experimentiert ausgiebig mit Autotune und Vocoder, dazu kommen Synthesizer, elektronische Effekte und allerlei schräge Klangideen. Die Band versucht hörbar, sich…

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