Eine Frage der Höflichkeit 0 ▲ Christoph Boecken 2 days ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare Katey Kontents Leben in New York City ist nicht gerade aufregend, aber sie hat ihre beste Freundin Evey an der Seite und einen Job, in dem sie gut ist. Aber an Silvester 1937 treffen sie in einem Jazzclub auf Tinker Grey, der für die beiden eine Art Tür in ein Leben voller Champager, Parties und der besseren Dinge im Leben ist. Katey ist ein komplexer Charakter, der für mich die ganze Zeit interessant war, da sie oftmals anders agierte als ich es wohl getan hätte, dass aber eben glaubhaft wirkt. Die Epoche hat viel Atmosphäre, das Setting und die Attitüden wirken nicht überdreht. Einen wirklichen Plot mit Höhepunkt und ähnlichem gibt es nicht so wirklich, aber wenn man so will haben unsere Leben ja auch keinen richtigen Plot, nur die Entscheidungen, die wir treffen und die Menschen, die wir kennen. Towles hat dabei einen ganz wunderbar beschreibenden Stil, den ich sehr genossen habe. Dass es sich um Towles Debüt handelt habe ich danach erst erfahren. Ziemlich starker Einstieg. Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.