Der fernste Ort 0 ▲ Maurice Renck 4 days ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare Auf der Suche nach Urlaubslektüre, habe ich mir in der Buchhandlung spontan dieses Buch geschnappt und in meinen Koffer geworfen. Beim Lesen war ich dann hin und weg. Was als eine Beschreibung eines ziemlich orientierungslosen Lebens beginnt, entwickelt sich beim Lesen bald zu einer Geschichte, deren Einzelteile immer mehr ins Mystische zerbröckeln. Immer mehr vermischt sich die Realität der Hauptfigur mit Erinnerungen und Figuren aus vermeintlichen Träumen und stellt deren Dasein immer wieder infrage. Sogar das Dasein des Protagonisten zweifelt man gegen Ende an. Die große Frage, mit der das Buch die Leserin schließlich alleine lässt, stelle ich hier jetzt nicht, das wäre ein massiver Spoiler. Mich hat dieses offene Ende aber sehr begeistert. Es gibt offene Enden, bei denen man denkt, dass die Autor:innen sich das jetzt aber einfach gemacht haben, dieses Ende ist keines solches. Trotz (oder wegen) des düsternden Tons hat mich das Buch mitgenommen und war dann viel zu schnell zu Ende.… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.