Odyssee 0 ▲ TheoBlog.de 1 hour ago · Film & TV · ausblenden · 0 Kommentare Christopher Nolan hat einen neuen Film mit einer Lauflänge von knapp drei Stunden produziert. In „Odyssee“ setzt er Homers großes Epos mit neuester Filmtechnik in Szene. Er verbindet einen antiken Stoff mit seiner typischen Vorliebe für formale Strenge, Zeitebenen, Spektakel und technische Innovation. Marcus Stiglegger schreibt in seiner epd-Besprechung: Dass ein Studio wie Universal einem Filmemacher Hunderte Millionen Dollar anvertraut, um ein altgriechisches Epos auf 70-mm-Film zu realisieren, wirkt beinahe anachronistisch (MGM hatte mit „CLEOPATRA“ auf diese Weise um 1960 das klassische Studiosystem zerstört). Vielleicht ist gerade das die kulturhistorische Pointe: In einer Zeit serieller Erzähluniversen kehrt das Kino zu einer der ältesten Geschichten überhaupt zurück und erschafft daraus – ähnlich wie Robert Eggers in „THE NORTHMAN“ (2022) – ein eigenständiges Universum. Es wird sich zeigen, wie effektiv dieser Schritt ist. In jedem Fall ist es Christopher Nolan nachdrücklich… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.