2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Die Tage sprach ich mit einem Freund, der das Buchmanuskript vorab bekommen hatte, und es kam ein mittelgroßes Plothole zum Vorschein. Ich war dankbar, aber ein Ächzen entfuhr mir: Himmel, noch einmal an den Text. Und wie soll das Loch gestopft werden? Keine Ahnung. Also nach draußen und gehen. Nach etwa einer Viertelstunde setzten die Ideen ein. Die alte, zuverlässige Methode. Ich habe sie schon viele Male und bei unterschiedlichen Problemen angewendet, bin aber immer wieder verblüfft, wie gut die Sache funktioniert. Es ist die Gleichmäßigkeit. Die Monotonie. Ein Schritt nach dem anderen. Manchmal sprudeln so viele Gedanken, dass man kaum hinterher kommt. Drafts auf dem Telefon hilft dann, sie festzuhalten, bevor sie davonfliegen. Der sofort bereitstehende Cursor bei Drafts ist der Unterschied zu anderen Notizen-Apps (ich mag es nicht, unterwegs Sprachaufnahmen zu machen und bei Hintergrundgeräuschen klappt das sowieso nicht). Es stehen dann zwar Dinge wie »N mus erzäehlen dsss sie…

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