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Im September stehen in Berlin Wahlen zum Abgeordnetenhaus an. Ein zentrales Wahlkampfthema der CDU ist erneut die Erzählung vom vermeintlich bedrohten „heiligen Auto“. Ein Blick in das Wahlprogramm zeigt, wie diese Erzählung mit Schlagworten, Zuspitzungen und konstruierten Feindbildern politisch aufgeladen wird. Aus dem Regierungsprogramm der Berliner CDU für 2026-2030, Seite 69: Berlin wird schneller.Auto verbieten verboten Das ist Politik als Phantomschmerz: Man beklagt den Verlust eines Autos, das einem nie weggenommen wurde und auch niemand wegnehmen will. Und übergeht populistisch elegant die Frage, die tatsächlich zur Debatte steht – wie viel öffentlichen Raum darf ein Auto beanspruchen, das 95 % der Zeit nur herumsteht und, wenn es denn fährt, nur mit durchschnittlich 1,3 Insassen unterwegs ist. Auf Seite 75 heißt es: Regierungsprogramm 2026-2030 Was wir für ein schnelleres Berlin NICHT brauchen Berlin wird NICHTS mit Links (als Sticker) ▶ Kulturkampf gegen das Auto▶…

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