1 hour ago · Kunst · ausblenden · 0 Kommentare

als ich vor fast 30 jah­ren mit mei­nem da­ma­li­gen mit­be­woh­ner han­nes und ein paar kom­mi­li­to­nen in zü­rich das büh­nen­bild und licht für ein thea­ter­stück ge­macht habe, hat­te han­nes eine ganz be­stimm­te vor­stel­lung vom licht. er war fas­zi­niert da­von, wie das licht von bild­schir­men das mensch­li­che ge­sicht be­leuch­tet. da­mals wa­ren die bild­schir­me vor un­se­ren ge­sich­tern noch fla­ckern­de, oft blau­sti­chi­ge röh­ren­mo­ni­to­re. mo­der­ne mo­bil­te­le­fo­ne sind nicht nur im wahrs­ten sin­ne des wor­tes mo­bi­le fern­se­her, son­dern auch mo­bi­le ge­sichts­be­leuch­tun­gen. sie sor­gen da­für, dass men­schen im dun­keln mit be­leuch­te­ten ge­sich­tern durch die ge­gend lau­fen kön­nen. in der ubahn habe ich auch schon oft be­ob­ach­tet, dass mo­bil­te­le­fo­ne auch als be­leuch­te­te spie­gel ge­nutzt wer­den kön­nen — und ge­nutzt wer­den. mich wun­dert al­ler­dings, dass die­se ge­sichts­be­leuch­tungs­funk­ti­on noch kei­ne apps her­vor­ge­bracht…

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