Baustelle des Jahres – oder: Warten auf Godot in der Wohnanlage 0 ▲ Wortperlen 1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare Auch wenn ich mich wiederhole – irgendwann ist Schweigen keine Tugend mehr, sondern Resignation. Deshalb muss ich meinem Frust noch einmal öffentlich Luft machen.Im März 2023 wurde uns eine umfassende Haussanierung angekündigt: neue Fassade, neue Fenster, neue Balkone. Ein Projekt, das unsere Wohnqualität deutlich verbessern sollte.Nach einem holprigen Start nahm die Baustelle tatsächlich Fahrt auf – allerdings offenbar mit angezogener Handbremse. Wochenlang geschah... nichts. Und wenn doch einmal Bewegung aufkam, dann tauchten vereinzelt ein paar Handwerker auf, verrichteten kleinere Arbeiten und verschwanden wieder, als hätten sie einen streng getakteten Fluchtplan.Der einzige, der erstaunlich zuverlässig erschien, war einer der Architekten. Tag für Tag spazierte er mit seinem Handy über die Baustelle und fotografierte alles. Vermutlich entsteht daraus irgendwann ein opulenter Bildband mit dem Titel: **„Vom Werden einer Nicht-Baustelle**.Offiziell sollte das gesamte Bauprojekt Ende… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.