2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Die Damen des Hauses sind ausgeflogen oder frönen dem Studium. Klingt nach maximaler Freiheit, bedeutet für mich in der Realität aber vor allem: Gnadenlos frühes Aufstehen und im Zweifel der schmerzhafte Verzicht auf WM-Spiele. Warum? Weil der Sommer mit Temperaturen um die 35 Grad jongliert. Das gebietet Hunderunden zu absoluten Randzeiten. Speziell dann, wenn man wie mein haariger Begleiter – nennen wir ihn ehrfürchtig „den Wolf“ – mit einem permanenten Ganzkörper-Pelz ausgestattet ist. Klarer Vorteil des Ganzen: Die 10.000-Schritte-Marke wird schon vor dem ersten Kaffee pulverisiert. Gefühlt war das heute die wärmste Nacht des Jahres. Wenn wir Männer „alleine“ sind, bleiben konsequent alle Türen offen. Der Wolf residiert im Sommer standesgemäß auf dem Balkon im ersten Stock, genießt aber die uneingeschränkte Reisefreiheit durchs Haus. Ich bilde mir zumindest ein, dass ihm dieser Hauch von Luxus gefällt. Kleines Essay: Bimmel, BimmelWo viel Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten –…

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