Der Zorn und seine Banken 0 ▲ Unwissen 1 hour ago · 5 Min. Lesezeit1084 Wörter · Leben · ausblenden · 0 Kommentare Die folgenden Sätze wurden schnell geschrieben und nicht auf Sinn und Wahrheit überprüft. Die Frequenz der Posts nimmt ein bisschen ab in den letzten Tagen, ich habe (leider) auch anderes zu tun. [13/1000] Habe gestern – und das verbindet sich ganz gut mit dem letzten Post – Sloterdijks Begriff der Zornbank gefunden. In "Zorn und Zeit" stellt er die Frage, ob es für kollektive Empörung eine "ansparbare und renditefähige" Form geben kann, eine Zornbank eben. Gemeint sind damit Organisationen wie Parteien und Gewerkschaften, die Ärger produktiv wenden. Vielleicht ist der Ärger über Austerität und Sozialabbau ein gutes Beispiel für den Zorn, der in der Partei die Linke angelegt wird – das erklärt oder beschreibt ja die endlos steigenden Mitgliederzahlen der Partei in den letzten Jahren, und vielleicht tut es das sogar besser als die Faszination mit Heidi Reichineck. Und natürlich kann man auch den Aufstieg der AfD über ihre Funktion als Zornbank erklären, und auch hier eher als mit der… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.