6 hours ago · Politik · ausblenden · 0 Kommentare

Kriege folgen meistens einer recht simplen, wenn auch düsteren Logik: Ein Staat will das, was ein anderer hat – Ressourcen, Territorien oder gleich das ganze Paket. Beim US-Präsidenten und seinem aktuellen neuen Schlag gegen den Iran gerät diese Logik allerdings ins Wanken. Sicher, amerikanische Präsidenten haben schon immer ganz gerne mal einen Konflikt vom Zaun gebrochen, wenn die heimischen Umfragewerte im Keller waren. Doch im Fall des Irans hat Trump unterm Strich, wie bereits vor einigen Monaten, wohl deutlich mehr zu verlieren als zu gewinnen. Klar, das kurzfristige Kalkül zieht im eigenen Lager. Die republikanische Basis steht auf die harte Tour, und die Umfragen bescheinigen ihm dort glänzende Werte – während die Demokraten wenig überraschend den Kopf schütteln. Für die konservativen Hardliner kommt der Konflikt wie gerufen, um den Iran militärisch und politisch dauerhaft zu stutzen. Das bedient perfekt Trumps Lieblingsnarrativ vom starken Anführer, der »Terrorfinanzierer«…

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