MariaDBs impliziter Rollback frisst Doctrine-Savepoints 0 ▲ Markus Kniebes 1 hour ago · Science · ausblenden · 0 Kommentare Eine Symfony-Message-Queue-Failed-Queue wächst über Tage auf tausende Einträge. Sämtliche Fehlermeldungen lauten SQLSTATE[42000] 1305: SAVEPOINT DOCTRINE_n does not exist oder There is no active transaction. Man sucht also nach einem Savepoint-Bug, nach kaputtem Transaction-Handling, nach einem Doctrine-Problem. Alles falsch: Der eigentliche Fehler ist ein InnoDB-Deadlock, und der steht in keiner einzigen Fehlermeldung. Doctrine DBAL bildet verschachtelte Transaktionen über Savepoints ab (SAVEPOINT DOCTRINE_2, DOCTRINE_3, ...). Das betrifft auch Systeme, die das Doctrine ORM gar nicht einsetzen: Shopware etwa ersetzt mit seinem eigenen DAL nur die ORM-Schicht, geschrieben wird trotzdem über die Doctrine\DBAL\Connection. Ein Repository-Write innerhalb einer äußeren Transaktion läuft dort im Savepoint. Erwischt ein Deadlock eines der Statements, rollt MariaDB/MySQL nicht nur das Statement, sondern die komplette Transaktion implizit zurück, und zwar inklusive aller Savepoints. Der Client… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.