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Thomas Manns „Lotte in Weimar“ habe ich in der hervorragenden Hörbuchversion von Gert Westphal durchgehört (jetzt auch in der ARD-App Sounds verfügbar). Das war allerdings etwas arg knapp, denn ich hatte das Hörbuch nicht bei Sounds gehört, sondern in der App der öffentlichen Büchereien ausgeliehen. Sechzehn Stunden Laufzeit waren für die etwas eng begrenzte Leihzeit dann doch etwas sportlich. Aber egal! Meine Spaziergänge wurden für einige Tage noch etwas länger. Ich sage es ja wieder und wieder: Der Mensch braucht Ziele, und sei es nur der Beginn des nächsten Hörbuchkapitels. Es soll ohnehin enorm gesund sein, viel zu gehen, und das Wort „Laufzeit“ will am Ende auch einmal mit Sinn verbunden werden. Dieses Buch ist jedenfalls ein hervorragendes Beispiel, warum es sich lohnen kann, die Bücher aus der Anfangszeit seiner Bildungsgeschichte als reiferer Mensch noch einmal und mit neuem Interesse zu lesen. Es ist doch ein anderer Mensch, der jetzt liest, er versteht vieles nun anders. Er…

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