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Svenja Flaßpöhler beschreibt im Editorial des Philosophie-Magazins (5/2026, S. 3) anschaulich, wie der Blick in den Bildschirm uns vermeintlich mit der Welt verbindet, tatsächlich jedoch in den Weltverlust führt (Hartmut Rosa): Smartphone oder iPad an: Blink. Schon ist sie da, die Welt. Und eine ungeheure Reichweite gleich mit. Durch TikTok, Instagram und Co. sind potenziell alle miteinander verbunden, die sich auf diesen Plattformen tummeln. Dank digitaler Nachrichtenportale, die Schlagzeilen im Sekundentakt produzieren, trägt jeder die Welt in der Hosentasche. Gemeinsam ist den Konzernen, die hinter diesen Angeboten stehen, dass sie um Aufmerksamkeit ringen. Also um unsere Aufmerksamkeit. Ihre. Und meine. Es geht um Klicks. Und eine möglichst lange Verweildauer auf dieser oder jener Seite. Also müssen Anreize geschaffen werden. Durch noch krassere News zum Beispiel, durch Tabubrüche und Hass. Oder durch süße Katzenvideos. Was zu eben jenen Szenarien führt, die wir nur allzu gut…

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