1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Der Begriff stammt von Cal Newport. Man schließt mit einem Ritual den Arbeitstag ab. Für mich bedeutet das, alle Programme zu beenden, den Computer in den Ruhezustand zu versetzen, mit diesen kleinen Schiebeschaltern Tastatur und Maus stillzulegen und den Stuhl an den Schreibtisch zu rücken. Das ist alles. Es ist trivial. Aber wie so oft: man kommt nicht von selbst drauf. Lange hatte ich die Angewohnheit, Dokumente im Texteditor, editierte Bilder oder angefangene Mails aus Bequemlichkeit über Nacht geöffnet zu lassen. Sie blieben dann auch im Kopf geöffnet. Je älter ich wurde, desto mehr laugte mich das aus. Die paar Handgriffe des Rituals helfen mir, Abstand zu bekommen und diese nagende Gefühl loszuwerden, mit der Arbeit nie richtig fertig zu sein. Besten Dank, Herr Newport.

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