1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Sonntag. Ich wache aus einem Vampirtraum auf, in dem ich merkwürdig untote Wesen in einer ebenso merkwürdig dystopischen Welt, äh… jagen musste? Während ich in die echte Welt zurück klettere, frage ich mich, woher mein Kopf diese Kulisse geholt haben mag. Ich spiele dieser Tage kein gruseliges Spiel, das wäre sonst naheliegend gewesen. Zum Frühstück läuft die Aufzeichnung des Bachmannpreises (eigentlich „Tage der deutschsprachigen Literatur“), der vor einer Woche verliehen wurde. Ich bin zwar schon gespoilert und weiß, wer gewinnt, aber das stört wenig. Ich höre den Lesungen gerne zu, mag auch die Diskussion der Jury danach. Skandale hat es beim Bachmannpreis ebenfalls immer. Dieses Jahr verließ eine Kandidatin vorzeitig den Raum – was erlauben! – und es gab zwei Mal die Frage, ob Teile eines Textes im Vorfeld bekannt gewesen wären, das nämlich ist gegen die Statuten. Es sind insgesamt wohl etwa 15 Stunden Videoprogramm, die ich nachschauen kann. Darum läuft der Stream aus der…

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