2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Es gibt diesen einen Moment im Leben eines Unternehmers, in dem die Illusion der eigenen Unverwundbarkeit wie eine Seifenblase zerplatzt. Bei mir war dieser Moment exakt an meinem 42. Geburtstag oder besser gesagt, in den Wochen danach. Ich stand mitten im Leben, das Immobilienunternehmen wuchs, die Projekte wurden größer, der Takt schneller. Ich dachte, ich steuere das Schiff mit sicherer Hand. Was ich nicht sah: Ich drückte das Gaspedal seit Jahren bis zum Bodenblech durch, ohne auf die Temperaturanzeige zu achten. Dann zog mir mein eigener Körper den Stecker. Diagnose: Burnout. Von heute auf morgen ging nichts mehr. Kein Akku, kein Antrieb, kein klarer Gedanke. Totale Vollbremsung. Und plötzlich stand da diese eine, existenzielle Frage im Raum, die sich kein Unternehmer gerne stellt: Was passiert mit allem, was ich aufgebaut habe, wenn ich morgen nicht mehr da bin? Der Sprung ins eiskalte WasserDie Realität hielt sich nicht an irgendeinen eleganten Fünfjahresplan. Die Verantwortung…

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