1 hour ago · 5 Min. Lesezeit1004 Wörter · Schreiben · ausblenden · 0 Kommentare

Dieser Post wurde sehr schnell geschrieben und nicht auf seine Falschheit überprüft. [7/1000] Hatte am Wochenende die Ehre (?) eine Masterarbeit über den Wandel des Journalismus unter Bedingung seiner Plattformisierung zu lesen, und ich habe Gedanken dazu. Als ziemlich zentral erschien mir das Konzept der Boundary-Work, also der Arbeit, mit der sich JournalistInnen von allen anderen Abgrenzen. Diese Abgrenzungsarbeit ist wahrscheinlich auch schon Notwendig, wenn Journalismus noch in Zeitungen stattfindet, aber ihre Bedeutung ist nicht so offensichtlich. Auf TikTok oder Instagram konkurrieren ausgebildete JournalistInnen plötzlich mit InfluencerInnen, die genauso einen Anspruch auf die Verbreitung von Informationen haben wie sie. Und dann stellt sich eben die Frage, was jemanden zum oder zur JournalistIn macht, oder was einen Post journalistisch macht. Aber die konkrete Arbeit, die dazu nötig ist, interessiert mich gar nicht so sehr. Viel spannender finde ich die Frage der Identität…

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