1 hour ago · 7 Min. Lesezeit1375 Wörter · Leben · 0 Kommentare

Die Tage dümpeln in einem einfachen Rhythmus: Aufwachen, wenn der Vogelbaum vorm Fenster von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wird. Wir finden dieses Gezwitscher ja immer ganz malerisch, aber ich habe irgendwann vor vielen Jahren das Bild in den Kopf bekommen, dass es eigentlich damit beginnt, dass irgendwer in der Mitte pullern muss, mal kurz raus will und leise den Nebenvogel fragt, kurz zur Seite zu rücken – und es dann in einer wilden Kaskade los geht: Hm? Was willst Du? — Raus, ich muss pullern. — Schon wieder, was hast’en Du für ’ne Sextanerblase? — Ich muss halt. — Was will er? — Raus, der feine Herr muss pullern — Echt? Ich hab ihm noch gesagt: Nicht mehr in den Brunnen nach sieben — Ja, Du sagt ja eh immer allen, was sie tun und lassen sollen, das geht mir eh echt auf die Schwingen, das wollte ich schon immer mal sagen — Ich hab halt aber auch Recht! — Aber es war doch so heiß gestern!? — Was hat er gesagt, es war so’n Scheiß gestern? — Haha, hast Du Federn in den Ohren, er…

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