2 hours ago · Leben · 0 Kommentare

Gestern Abend machte ich die Whoop-App auf und saß anschließend lächelnd auf der Couch. Einfach, weil mich der Blick auf den Tag glücklich machte. Weil ich dachte: Vor sechs Jahren hätte ich jemanden, der mir so eine Auswertung zeigt, für irre erklärt. Eine Stunde Training, eine halbe Stunde intensive Radfahrt und dann noch eine dreiviertel Stunde spazieren? Ab und an bedauere ich ein wenig, dass ich jahrelang dachte, Sport sei nichts für mich. Auch, weil ich in der Schule immer zu denen gehörte, die im Sportunterricht permanent Demütigung erfuhr – primär durch Noten und Lehrer. Nie hätte ich gedacht, dass mein Fourty-something-Alter Ego daran mal Spaß haben könnte. Jetzt fahre ich bald sechs Jahren Rennrad, gehe jeden Tag mit dem Hund spazieren und habe vor ein paar Wochen mit einem Personal Trainer angefangen auch den Rest (statt nur der Beine) zu trainieren. Und ich könnte selbst an so vollen Tagen wie heute nicht glücklicher sein … Schon witzig.

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