Zu den aktuellen Sparvorschlägen der Regierung wird sich der Normalverdiener wohl auf einiges einstellen müssen. Innenmister Dobrinth entblödete sich nicht, gar zu behaupten, das Existenzminimum von 563 Euro im Monat zu hoch angesetzt. Dass nun ausgerechnet dort gespart werden soll, wo ohnehin wenig vorhanden ist, überrascht dabei kaum. Der Rotstift lässt sich bekanntlich am einfachsten dort ansetzen, wo bei der breiten Masse etwas zu holen ist – und wo zugleich der geringste Widerstand zu erwarten ist. Oft fehlt schlicht die Lobby. „Die da oben machen sowieso, was sie wollen“, lautet die verbreitete Einschätzung. Und tatsächlich drängt sich beim Blick auf manch‘ staatliche Ausgabe der Eindruck auf, als sei die Steuerkasse für einige Politiker ein privates Füllhorn, das sich unablässig aus Steuermitteln speist. Gegen die ordentliche Vergütung von Bundestagsabgeordneten ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Auch die damit verbundenen Leistungen sind legitim. Schließlich wollen wir…
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