Safari speichert – wie praktisch jeder andere Browser auch – bei fast jedem Websitebesuch Cookies: kleine Datenpakete, die Einstellungen, Login-Status und leider auch Tracking-Informationen enthalten. Diese können dazu genutzt werden, Nutzer über mehrere Websites hinweg wiederzuerkennen und so detaillierte Profile für personalisierte Werbung und Analysen zu erstellen. Auf dem Mac nutze ich seit Jahren die App Cookie. Sie zeigt alle gespeicherten Cookies übersichtlich an, erlaubt das gezielte Löschen einzelner Cookies oder ganzer Domains und kann das sogar automatisch im Hintergrund erledigen. Für mich unverzichtbar. Auf dem iPhone/iPad gibt es so etwas nicht. Apple sperrt den Zugriff auf Safari-Cookies für andere Apps konsequent ab. Das hat gute Gründe, bedeutet aber auch: Auf iOS bleibt nur die Holzhammermethode. Entweder man löscht alle Cookies auf einmal und muss sich anschließend überall neu anmelden – oder man lässt alles unangetastet. Der einzige Weg, überhaupt an Safari-Cookies…
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