James Burrows ist tot, und ich glaube, dass die meisten auf diese Nachricht reagieren werden mit: “Wer?” Burrows war der wichtigste Regisseur der letzten 50 Jahre, von dem kaum jemand je gehört hat. Weil Burrows vornehmlich in einem Medium und Genre gearbeitet hat, das wir selten als “Regiemedium” betrachten und generell wenig ernstnehmen: der Multi-Camera-Sitcom. Ja, die mit der sogenannten “Lachspur” (die in Wahrheit meistens ein live anwesendes Studiopublikum ist), bühnenhaften Sets, überzeichneten Figuren und sentimentalen Geschichten. In diesem Genre allerdings hatte Burrows bei fast allem seine Hand im Spiel, das in den letzten 50+ Jahren irgendwie relevant war. Um nur einige der Serien zu nennen, von denen er mindestens ein paar Folgen inszeniert hat: “The Mary Tyler Moore Show”, “The Bob Newhart Show”, “Laverne & Shirley”, “Taxi”, “Frasier”, “Friends”, “Will & Grace”, “The Big Bang Theory”, “Two Broke Girls”. Was solche Serien von einem Regisseur verlangen, ist vor allem…
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