Es mag seltsam klingen. Ich vermisse euch, obwohl ich nicht weiß, wer ihr seid, wie ihr ausseht und riecht, euch bewegt und lacht, wie eure Stimme klingt. Ich stelle mir manchmal Menschen vor, nicht meine Freunde, von denen ich weiß, dass sie diese Zeilen lesen, sondern Menschen, die ich nicht kenne. Wie sie irgendwo auf der Erde sitzen und auf die Bildschirme ihrer Rechner oder Smartphones starren und meine Worte lesen. Und mit mir weinen. Oder lachen. Oder lächeln. Das gibt mir Kraft, auch wenn mir klar ist, dass es jeglicher Realität entbehrt.Nun mögt ihr denken, dass ich mich nicht besonders häufig melde, wenn ich euch doch so vermisse. Das liegt daran, dass ich gerade wieder in einem Loch bin. Es ist nicht so schlimm wie früher, weil ich den inneren Frieden auf meiner Seite habe. Ich atme ein paar Mal kräftig durch und mache weiter. Nichtsdestotrotz gibt es dieses Loch, in dem ich mal sitze, mal hineinblicke und ich muss damit fertig werden. Es ist nichts Neues, was meine…
Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.