3 hours ago · Kultur · 0 Kommentare

In einer Folge von „White Horse Inn“ aus dem Jahr 1996 spricht Tim Staples, ein ehemaliger Evangelikaler, der zum römisch-katholischen Glauben konvertiert ist, gemeinsam mit Michael Horton, Kim Riddlebarger und Rod Rosenbladt darüber, was ihn und andere an Rom so anzieht. Dabei wird deutlich, dass psychologische Bedürftigkeiten eine große Rolle spielen. Die „Mutter Kirche“ bietet seelische Heimat und Wärme. Hier das Gespräch: https://whi-radio-members.s3.us-west-2.amazonaws.com/2026whi1814jun14-extended.mp3 Im Gespräch wird deutlich, dass auch die Sehnsucht nach historischer Anschlussfähigkeit wichtig ist. Viele Evangelikale sind der Meinung, die Kirche habe mit der Reformation ganz von vorn angefangen. Dass Martin Luther das anders sah, wird in seiner Schrift Grund und Ursach aller Artikel (1521) sehr deutlich. In dieser groß angelegten Selbstverteidigung gegen die päpstliche Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ begründet er seine zentralen Lehrthesen aus der Schrift systematisch. Er…

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