Es gibt Situationen, Sie werden es vielleicht kennen, da erahnt man die Macht und die nicht steuerbare Leistungsfähigkeit des eigenen Unterbewusstseins auf einmal überaus deutlich. Vielleicht auch unheimlich deutlich. Man erkennt also wieder einmal, dass da Gedanken, Assoziationen, Verbindungen und Prozesse in einem ablaufen, von denen man mit dem vermeintlich so bewussten Selbst (was aber auch noch genauer zu definieren wäre, denn es ist, wenn man erst anfängt, es zu durchgrübeln, wahrhaftig kompliziert und vielschichtig, to say the least) zunächst nichts mitbekommt. Und zwar rein gar nichts. Erst mit teils erheblicher Verspätung bemerkt man, dass da eine offensichtlich andere Instanz, die aber auch zu einem zu gehören scheint und in einem auch permanent tätig ist, wer weiß, vielleicht als eine Art Untergrund-Bewegung, sich einen kleinen Scherz geleistet hat. Vor dem man dann mit offenem Mund steht und bei dem man nach und nach erst versteht, was die innere Spaß-Guerilla da im Sinn…
Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.