ich mag keiÂne laÂmentos und desÂhalb werÂde ich mich auch nicht, zum beiÂspiel, dem laÂmenÂto, dass nieÂmand mehr liest anÂschliesÂsen. aber mir ist aufÂgeÂfalÂlen, dass wir uns sehr weÂnig wunÂdern. zuÂnächst kann man sich ja schon alÂlein über die schönÂheit des worÂtes „wunÂdern“ freuÂen. wenn man ein wunÂder erÂlebt oder empÂfinÂdet, wunÂdert man sich. dann ist es wahrÂscheinÂlich auch so, dass der manÂgel am wunÂdern beÂstimmt auch nichts neuÂes ist. uns erÂscheint ja nach eiÂner geÂwisÂsen zeit der geÂwöhÂnung alÂles um uns herÂum als norÂmal. anÂders kann man wahrÂscheinÂlich auch nicht bei sinÂnen bleiÂben und desÂhalb nennt man dieÂse geÂwöhÂnung ja auch soÂziaÂliÂsaÂtiÂon. ohne soÂziaÂliÂsaÂtiÂon, also geÂwöhÂnung an den allÂtag, an die umÂwelt, wäÂren wir wahrÂscheinÂlich perÂmaÂnent überÂforÂdert. aber geÂnau geÂnomÂmen, manÂgelt es nicht an dinÂgen über die es sich zu wunÂdern lohnt. mir fiel das heuÂte früh beim morÂgenÂspaÂzierÂgang auf, als ich (unÂter anÂdeÂrem) auch…
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