Der Impuls der Blognacht lautet „Verplapperung“, aber ich kann mich nur an wenige Male erinnern, bei denen ich etwas ausgeplaudert habe, dass mein Gegenüber nicht erfahren durfte. Und diese wenigen Male bleiben geheim. In diesem Beitrag geht es daher um Smalltalk. Ich unterhalte mich ziemlich gern, auch mal mit Kolleginnen und Kollegen, die ich nicht sehr gut kenne, auf dem Weg zum S-Bahnhof. Auch wenn ich mir mit dem Namen nicht zu 100 Prozent sicher bin oder nicht mehr weiß, ob wir uns eigentlich siezen oder duzen. Meistens bin ich noch ganz gut in der Lage, ein nettes Gespräch nach der Arbeit zu führen. Mir ist schon klar, dass manche Leute nach dem Bürotag ihre Ruhe brauchen. Auf dem Weg aus dem Bürogebäude checke ich schnell ab, wie das bei meinem Gegenüber aussieht. Ich sag dann sowas wie „Ich gehe auch zur Bahn, aber ich laufe eher langsam …“ damit Drinnies und Intros schnell sagen können, dass sie es leider heute eilig haben und ohne Gequatsche in den Feierabend gehen können.…
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