Die Begegnung mit Außerirdischen stellen wir uns viel zu oft als tödliche, sogar massenvernichtende Version vor: unbarmherzige Killermaschinen („Alien“, „Life“) schleichen sich virengleich in unsere verletzliche Gesellschaft ein, oder riesige Armeen greifen die Erde aus dem All an („Independec Day“, „Kampf der Welten“), denen die Welt beinahe chancenlos gegenüber steht. Oft stellt Science-Fiction dabei Probleme in der aktuellen Zeit in die Zukunft übertragen dar. „Project Hail Mary“ versucht sich erfolgreich an einer anderen Art von Begegnung mit außerirdischem Leben, positiv, kooperativ, intelligent. Eher in der Tradition von „E.T.“ oder „Enemy Mine“ und ein bisschen auch „A.L.F.“. Ryland Grace (Ryan Gosling), ein Mittelschullehrer für Naturwissenschaften, wird losgeschickt auf eine Reise ohne Wiederkehr zum zwölf Lichtjahre entfernten Tau Ceti. Hier soll er das Rätsel einer mysteriösen Substanz lösen, die die Sonne zum Verdunkeln bringt und die Menschheit mit der Aussterben bedroht.…
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