1 hour ago · Kultur · 0 Kommentare

Hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie, quälend lange Genehmigungsverfahren und stetig steigende Sozialabgaben – garniert mit schwächelnden Exporten und einem handfesten Reformstau. Das ist die landläufige Mängelliste, mit der uns das kollektive Jammern der Kapitaleigner über die bisher längste Wirtschaftskrise der Bundesrepublik erklärt wird. Klingt plausibel, greift aber zu kurz. Ist das wirklich die einzige Ursache, oder übersehen wir das Offensichtliche? Könnte es sein, dass ein entfesselter Kapitalismus, der sich immer rücksichtsloser Bahn bricht, einen erheblichen Teil zu den Pleiten und Schieflagen in den Unternehmen beisteuert? Ein Blick auf die Zahlen verrät einiges: Im Jahr 2024 verzeichnete Europa satte 13.700 Fusionen und Übernahmen; allein auf Deutschland entfielen rund 3.500 davon. Solche Deals müssen nicht per se schädlich sein. Wer allerdings ernsthaft glaubt, dass bei diesen Elefantenhochzeiten vorrangig das Produkt oder der Kunde im Mittelpunkt stehen, der…

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